KategorieGartenhaus

Unser Häuschen im Garten – Teil 2 !

Tage, Monate und Jahre vergehen wie im Flug, aber heute habe ich endlich einmal wieder Zeit gefunden meinen Blog mit einem neuen Beitrag zu füllen.

Vor über einem Jahr hatten wir mit dem Aufbau unseres „Gartenhauses“ begonnen und im letzten Sommer war es auch schon fertig geworden und nun ist es höchste Zeit es auch euch zu zeigen. 😉

Den ersten Teil zu unserem Häuschen im Garten hatte ich euch im letzten Jahr im Frühjahr gezeigt. Hier gelangt ihr nochmals zum 1. Beitrag:

https://www.kleinelotta-blog.de/unser-hauschen-im-garten-entsteht-teil-1/

Nachdem die Wände komplett mit OSB & Rigipsplatten geschlossen waren, musste noch gespachtelt & geschliffen werden. Bei der Decke entschieden wir uns für eine Holzdecke, welche ich weiß gestrichen habe, auch die Wände wurden einmal weiß rausgestrichen, damit später nichts durch die Tapete scheint.

Da wir das kleine Häuschen auch für Bemusterungen nutzen, haben wir hier unseren Standard-Holzboden verlegt, somit können wir diesen unseren Kunden gleich direkt zeigen.

Typisch schwedisch sind auch die Laibungen und Allmogen um die Fenster, natürlich durften diese auch bei unserem „Gartenhaus“ nicht fehlen. Wir haben sie „roh“ verbaut und dann weiß gestrichen. Die Fenster wirken dadurch viel größer und schöner.

Auch die original Beadboard Wandverkleidung durfte in unser Häuschen einziehen. Ich bin ganz begeistert von diesem tollen System, es ist alles aufeinander abgestimmt und kann in verschiedenen Varianten zusammen gestellt werden. Die hintere Wand wurde in der „klassischen Ausführung“ verkleidet und die anderen Wände etwas niedriger mit der „modernen Ausführung“.

Die Verkleidung ist einmal in weiß grundiert und kann dann in der gewünschten Farbe ganz einfach gestrichen werden. Ich habe mich wieder für weiße Paneelen entschieden, so wirkt unser kleines Häuschen etwas größer und sehr hell.

Wenn euch die Beadboards auch so gut gefallen, über uns erhaltet ihr 10% Rabatt auf eure Bestellung.

Viele von euch wissen ja, ich liebe Tapeten und somit war klar, das auch in unser „Gartenhaus“ eine Tapete kommt. Nach langem hin und her, Muster bestellen und vergleichen, hatte ich meine Lieblingstapete gefunden !! 🙂

Serie „English Florals“ von Essener

Auch außen gab es noch ein paar Arbeiten zu erledigen, um das kleine Haus fertigzustellen, wie z.B. mussten noch die Dachziegel verlegt werden, die Schwedenkreuze (Giebelkreuze) wurden angebracht, Bleche & Fallrohre wurden verbaut und die Fassade wurde fertig gestrichen.

Ich liebe diesen neuen Bereich in unserem Garten, es ist einfach eine kleine Wohlfühlterrasse geworden. Im Gartenhaus können wir uns das ganze Jahr über aufhalten, da das Häuschen richtig gut gedämmt ist und dadurch, dass wir eine kleine Elektroheizung verbaut haben, kann es auch im Winter genutzt werden.

Blick von der Terrasse auf unsere KLEINE LOTTA !

Um die Fenster im Sommer zu beschatten, haben wir uns einmal für weiße Holz-Shutters von Livingshutters entschieden. Auch dies bieten wir unseren Kunden für die Beschattung ihres Schwedenhauses an und hier können die Shutters direkt begutachtet werden.

Die Lamellen können in jede gewünschte Position gestellt werden, dadurch lassen sie entweder das Licht durch oder auch nicht.

Die kleinen Fenster neben der Eingangstüre beschatten wir wieder mit unseren selbstgebauten Fenstermarkisen.

Total süß, oder ?! 😉

Eine grobe Anleitung findet ihr auf unserer Homepage Kleine Lotta – Original Schwedenhäuser zum Download. (Startseite, auf der rechten Seite)

Damit es so richtig schön gemütlich wird und wir uns hier entspannen können, haben wir uns noch ein Bett eingebaut. In der großen Schublade darunter können wir, z.B. Polster, Decken, Kissen, . . . für den Garten verstauen. Vom Bett aus haben wir einen wundervollen Blick zu unserem Schwedenhaus. 🙂 Und wer weiß, auch der ein oder andere Besuch könnte hier eine schöne Nacht verbringen.

Auch unser kleiner Benji fühlt sich hier total wohl !

Das Häuschen ist einfach zu jeder Jahreszeit ein echter Blickfang und ich erfreue mich jeden Tag daran.

Blick aus unserem Hot Tube !
Natürlich darf auch ein kleiner Kranz an der Türe nicht fehlen.
Atelier Ann & Jan

Ich freue mich schon sehr auf die wärmeren Monate, in denen wir unsere Terrassen und Sitzplätze in unserem Garten genießen dürfen. Aktuell ist der Anblick eher erschreckend, da ein riesiges Loch mitten in unserem Garten entstanden ist. 😉 Wir sind schon mega gespannt auf das fertige Ergebnis, mehr möchte ich noch nicht verraten, aber ich zeige es euch, sobald es fertig ist.

Liebe Grüße

Unser Häuschen im Garten entsteht ! TEIL 1

 
Hej Hej, hier bin ich mal wieder !!
Einige von euch haben ja bereits über Facebook und Instagram mit bekommen, dass wir uns ein Häuschen im Garten gebaut haben. 
Ich nenne es bewusst „Häuschen im Garten“, da es kein gewöhnliches Gartenhaus ist und sich viele unter einem Gartenhaus einen „Geräteschuppen“ oder ähnliches vorstellen.
Aber nein, das sollte es bei uns auf keinen Fall werden.
Vorgestellt habe ich mir ein Häuschen, welches wir im Sommer und auch im Winter nutzen können, indem wir uns entspannen können und indem eventuell sogar einmal Besuch übernachten kann. 
Was soll ich sagen, mittlerweile sind wir so gut wie fertig damit und es ist noch schöner geworden, als ich es mir vorgestellt hatte.
Was ich noch dazu sagen muss, wir werden dieses Häuschen auch für Bemusterungen mit unseren Kunden nutzen, um ihnen noch weitere Möglichkeiten zeigen zu können, wie eine andere Fassade, eine weitere Variation der Fenster, . . . 
Somit haben wir hier privates und berufliches sehr gut kombinieren können und ein kleines Traumhäuschen ist entstanden ! 🙂
Durch meine Bilder, die ich dazu schon gepostet habe, haben wir schon einige Anfragen zu so einem Häuschen erhalten, jedoch liegen die Kosten für dieses Haus, welches wir uns in unseren Garten gebaut haben, sehr hoch und wir arbeiten gerade an einer „günstigeren“ Variante, jedoch werden wir niemals an die Baumarktpreise herankommen, was auch verständlich ist, da diese Gartenhäuser mit unserem „Gartenhaus“ nicht zu vergleichen sind.
Deshalb möchte ich euch einfach mal von Beginn an zeigen, wie unser Häuschen aus Schweden zu uns gekommen ist und wie wir es aufgebaut haben.
Zuerst wurde eine Zeichnung von unserem Architekten in Schweden nach meinen groben Skizzen (Grundriss & Ansichten) erstellt.
 
 
 
Im August 2018 haben wir dann den Bausatz bemustert, d.h. welche Fassade, Sprossen, Dachziegel, Regenrohre, . . usw.
 
Wir haben uns hier für die nostalgischen Flügelfenster, welche auch nach außen zu öffnen sind entschieden, diese werden auch mit den schönen nostalgischen Riegeln geschlossen, das zeige ich euch gerne einmal in einem extra Post wenn es euch interessiert.
 
Was von vornherein klar war, ist, dass das Häuschen nur mit einer Hauslieferung mitgeschickt werden konnte, da die Transportkosten ansonsten viel zu hoch wären.
 
Da hieß es nun für uns warten und im November letzten Jahres war es dann soweit, wir hatten ein Bauvorhaben zwei Ortschaften von uns entfernt und dort wurden dann unsere fertigen Wände und das restliche Material mitgeliefert.
 
Unser Vorteil ist, dass wir einen großen Hänger haben, mit dem wir die Wände transportieren konnten und zu Hause im Hof haben wir noch einen Gabelstapler, mit dem wir sie dann bei uns abladen konnten.
Wie ihr auf den Bildern erkennen könnt, sind auch schon die Fenster in den Wänden verbaut, bis auf die Türe, die haben wir direkt vor Ort eingebaut.
Natürlich braucht jedes Haus auch ein Fundament und wir haben uns bei unserem für eine Holzkonstruktion entschieden, welche direkt mit unserer Terrasse verbunden ist.
 
Da wir auch noch einen kleinen Elektro-Heizkörper in unser Häuschen einbauen möchten, haben wir auch den Boden (Fundament) gedämmt.
 
Über die Dämmung kamen dann starke Holzdielen, welche dann nochmal mit OSB-Platten verschraubt wurden, somit haben wir ein stabiles und langlebiges Fundament für unser „Gartenhaus“.
 
Die Wände mit bloßen Händen an ihren Platz transportieren zu können, ist fast unmöglich und deshalb haben wir uns einen befreundeten Baggerfahrer mit Bagger angemietet, der uns die Wände an die richtige Stelle platziert hat.
 
Mit Hilfe meines Schwiegervaters standen die 4 Außenwände und die beiden Giebel in ca. 1 1/2 Stunden und alle Arbeiten, die wir nur mit Hilfe des Baggers durchführen konnten, waren nun erledigt.
Um ganz ehrlich zu sein, hatte ich es mir nicht so groß vorgestellt, auf den Zeichnungen sah es so klein und putzig aus, aber ich war total überwältigt  und selbst im noch nicht fertigen Zustand hatte ich mich schon in dieses Häuschen verliebt und begann es in Gedanken einzurichten. 😉
 
Die Dachbinder konnten mein Mann und ich noch selbst montieren, doch mit dem restlich Dach und diesem kleinen Spitzgiebel über der Eingangstüre waren wir überfordert.
Hier haben wir Hilfe von unseren Monteuren bekommen, die kennen sich einfach aus und wissen was sie tun. 😉
Jedoch darf der Aufwand, auch wenn es so klein ist, nicht unterschätzt werden, da auch dieses kleine Häuschen sehr Detailreich und aufwendig ist und die Arbeitsschritte ablaufen, wie bei einem normalen großen Haus.
Wie bei unseren „großen“ Schwedenhäusern, hat auch unser kleines Häuschen eine Holzvollschalung erhalten, darauf folgt Teerpappe und dann die Lattung für die Ziegel.
 
Wichtig war für uns, dass das Häuschen vor dem Winter regendicht war und wir keine Angst haben mussten, dass etwas passiert, durch Regen oder Schnee.
Auch vom Innern möchte ich euch noch ein paar Bilder zeigen. Die Wände und die Decke wurden noch gedämmt, darauf folgt die Elektroinstallation und nochmals etwas Dämmung.
Dann werden die Wände mit OSB-Platten verschloßen und darauf kommen dann noch Gips-Platten, die Decke wir nur mit Gips-Platten geschlossen. 
Am Ende haben wir eine Wandstärke von ca. 22cm.
 
 
 
So ihr Lieben, das war nun der erste Teil meiner Serie „Unser Häuschen im Garten“, seid gespannt, es folgen noch ein paar weitere Posts dazu und ich freue mich, wenn ihr wieder vorbei schaut !!
Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag und bis bald !
 

 

 
 
Facebook
Pinterest
Instagram